•28. Oktober 2009 •
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Ist es nicht faszinierend dass einerseits einer der zentralsten Punkte der „Piraten“-Partei der Schutz der Privatsphäre ist aber die meisten Wähler online über „Soziale Netzwerke“ jede ihrer Gedankennotizen öffentlichen machen?
Erscherck es nicht auch viele von euch dass viele U-30ger Chatroom-Kürzel wie „lol“ oder „rofl“ in ihren normalen Sprachgebrauch übernommen haben?
Tja, die Zeiten ändern sich und das rasend schnell… inzwischen fühle selbst ich mich als Mitt-Zwanzigerin mit einigen Neuheiten unserer Zeit überfordert…
Mit Blogs, Apps und Postcast komm ich ja gerade so noch mit aber was zum Henker ist Twitter und seit wann hat unsere Bundeskanzlerin ein eigenes Profil im StudiVZ? – Und wieso läßt Rielke alle Welt wissen dass sie gerade lernen muß und daran keinen Spaß hat?
Mich würde ja mal interresieren vielen Internetnutzern wirklich bewußt ist, was sie mitterweile alles über sich Preis gegeben haben und ob sie das wirklich so vorhatten? Und will wirklich jeder Auszubildende das sein Arbeitgeber so viel über ihn in Erfahrung bringen kann?
Zu dem Thema kann ich nur jedem fogenden Link empfehlen:
Zu sehen und zu hören ist Sebastian 23 – amtierender Poetry-Slam-Meister – Und was das wieder für eine verrückte Neuheit oder und anders benante Tradition ist werd ich euch ein ander mal verraten
Veröffentlicht in Sinnfreies
•19. August 2009 •
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Was tun Menschen nicht alles damit ihr Name nie in Vergessenheit geräht?
Die einen bauen riesige Paläste, die anderen setzen sie in Brand. Andere zetteln einen jahrelangen Krieg an oder stellen Rekorde auf. Wieder Andere erfinden weltverändernde Maschienen oder stellen einfach simple Theorien auf.
Zwei amerikanische Jornalisten waren da ganz pfiffing. Zu Dritt mit Charles M. Bergstresser legten sie 1882 einfach das erste Börsenblatt weltweit auf und 14 Jahre später ließen sie es einfach zu, dass ein Aktienindex nach Ihnen benannt worden ist. Wer konnte denn damals schon ahnen, dass dieser damals nur zwölf Aktien starke Index mal das bekannteste und wichtigste Börsenbarometer weltweit werden würde?
Tja, da haben also Charles Henry Dow und Edward D. Jones mal nen ganz anderen Weg gefunden unvergessen zu bleiben, zumindest für alle Börsianer.
Nur, wie haben sie es angestellt Charles M. Bergstresser in der Sache auszuboten?
Veröffentlicht in Wissenshappen, für den Kopf
•29. Juli 2009 •
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Hier mal ein Rätzel über das ich mir in letzter Zeif häufig schon den Kopf zerbrochen habe.
Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber bei uns in der Gegend sehen sehr viele Maisfelder so aus:
Ich weiß, die Qualität ist nicht die Beste aber schaut euch mal das Foto hier genau an, fällt euch was auf?
Das Maisfeld ist gestreift!
Frage also, wieso? Mischt der Bauer hier zwei Maissorten auf einem Feld und wenn ja, macht das Sinn?
Hab schon überlegt ob das an dem Ernte- oder Düngergeräten liegen kann, aber das kann ich mir auch nicht so wirklich vorstellen.
Also hier eine Frage an alle die sich genau so gerne wie ich den Kopf über verschiedenste Dinge zerbrechen: Wieso ist das Maisfeld gestreift?
Irgendwer muß sowas doch wissen… Bin schon kurz davor das als Frage an Kopfball oder so zu schicken…
Veröffentlicht in Alltägliches, Foto des Tages, für den Kopf, für die Augen
•27. Juli 2009 •
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Heute habe ich etwas gelesen was ich euch nicht vorenthalten möchte:
Wenn man den alten Griechen glauben darf, erteilte Zeus Prometheus und Epimetheus den Auftrag auf der Erde Leben zu erschaffen.
Prometheus erschuf den Menschen und schenkte Ihnen das Feuer. Zeus war deswegen aber sehr wütend auf die Menschen und nahm Ihnen das Feuer wieder weg. Als Prometheus sah, das seine glorreiche Schöpfung vor Kälte zitterte entzündete er an der Sonne eine Fackel und brachte den Menschen das Feuer zurück. Als Zeus merkte dass er den Menschen das Feuer also nicht nehmen konnte sann er auf Rache.
Er ließ Prometheus an einen Felsen ketten wo Adler täglich von seiner nachwachsenden Leber frassen und um die Menschen zu bestrafen, schuf Zeus die ersten Frau: Pandora. Er gab ihr eine Büchse als Geschenk und verbot ihr sie zu öffnen.
Doch eines Tages erlag Pandora Ihrer Neugier. Sie öffnete die Büchse und es entwichen Plagen und Leid und Übel. Schnell schloss sie die Büchse wieder so dass die Hoffnung als einzige noch drin geblieben war.
Bis hierher die Geschichte. Na fällt euch irgendetwas auf? Nicht, na dann hier mal eine andere, etwas gekürtze Geschichte:
Der Herr brachte den Menschen in den Garten Eden. Er übertrug ihm die Aufgabe den Garten zu pflegen und zu schützen. „Du darfst von allen Bäumen des Gartens essen, nur nicht von dem Baum, dessen Früchte Wissen geben, sonst mußt du sterben“.
Der Herr dachte „Es ist nicht gut dass der Mensch alleine ist. Ich will ein Wesen schaffen dass ihm hilft und das zu ihm passt“. So erschuf der Herr die Frau.
Die Schlange war das klügste Tier von allen und eines Tages fragte die Schlage die Frau: „Hat der Herr wirklich gesagt Ihr dürft die Fürchte die Weisheit bringen nicht essen? Wenn ihr aber davon esst so werden sich eure Augen auftun und ihr werden alles wissen, genau wie der Herr. Dann werdet ihr euer Leben selbst in die Hand nehmen können“.
Die Fürchte der Weisheit waren so verlocken dass die Frau doch eine von Ihnen pflückte, aß und auch dem Mann davon gab.
Als der Herr dies erfuhr zürnte er sehr.
Die Schlage bestrafte er, dass sie fortan immer auf ihrem Bauch kriechen mußte.
Die Frau beschrafte er mit Mühsal und Beschwerden jedesmal wenn sie schwanger ward und nur unter Schmerzen soll sie Kinder gebähren können.
Fortan sollte der Mensch unter Mühlsal und Plackerei leben und nie wieder zum Garten Eden zurück kehren können.
Na, jetzt aufgefallen. Zwei Schöpfungsgeschichten von sehr unterschiedlichen Kulturen die aber eins gemeinsam haben. Die Neugier der Frau ist die Wurzel allen Übels…
Woher diese Meinung wohl kommt?
„Manches deutet darauf hin, dass urgeschichtlich die Frauen – gegenüber den Männern – die Angeseheneren waren, wenn nicht gar dominierten.“ (Quelle aus Wikipedia) Vielleicht wollten daher einige Männer Ihren Frauen einfach nur eins auswischen.
Veröffentlicht in Alltägliches, Sinnfreies
•30. Juni 2009 •
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Hab nachfolgendes auf einem anderen beachtenswerten Blog endeckt und dachte ich poste es hier auch mal…
5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
1.) Einen gutbezahlten Job
2.) Mehr Zeit – für die Dinge die ich gerne tun würde
3.) mehr Ehrgeiz
4.) Ein Talent für Sprachen
5.) Geduld
5 Dinge die ich habe, aber lieber nicht hätte:
1.) Spams in meinem Postfach
2.) inkopetenten Vorgesezten
3.) üblen Fahrstil
4.) schulden bei meinen Eltern
5.) Mr. Bauch – obwohl er ja mittlerweile zu Mr. Glücksbauch avanciert, was ich doch irgendwie süß finde
5 Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:
1.) Üble Hautkrankheiten
2.) Geiz
3.) die Autobahn vorm Fenster
4.) Schlechte Manieren
5.) Pink als Lieblingsfarbe
5 Dinge, die ich habe, und aus keinem Grund der Welt missen möchte:
1.) meine Familie
2.) meine Freunde
3.) meinen Freund
4.) meine Selbstständigkeit
5.) tolle Wohnung
Tja und wie siehts bei euch so aus? Wenn ihr Lust habt schreibt mir doch einfach
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•17. Juni 2009 •
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Es war mal wieder so weit und ich konnte mich nicht länger drücken sondern musste der Tatsache ins Auge sehen, dass ein Friseurbesuch unumgänglich geworden war.
Und kaum hatte ich den Friseursalon meiner Wahl betreten wusste ich auch schon wieso mir dieses Ritual so zuwider ist.
Ich betrat den Raum und abgesehen vom Haarschnipsler (dieser wird im weiteren Verlauf nur noch Gartenzwerg genannt), einem Kunden und mir war niemand im Raum. Da der Herr mit der Schere in der Hand schwer beschäftigt zu sein schien, nahm ich also schon mal Platz und konnte leider nicht anders als dem auch mir bald bevorstehendem Smalltalk zu lauschen.
Nachdem ich kurze Zeit später nach meinem Anliegen befragt wurde, kamen doch tatsächlich noch weitere Kunden in diesen Laden die natürlich, ganz im Gegensatz zu mir, im Vorhinein einen Termin vereinbart hatten und daher auch vor mir dran waren. Dies war für mich völlig in Ordnung auch wenn ich nicht mit so viel Kundschaft in diesem Laden nicht gerechnet hätte. Was allerdings nicht okay war ist, dass bei meiner Anwesenheit doch tatsächlich über mich besprochen wurde und dass so junge Leute ja nie einen Termin vereinbarten und dass die junge Dame ja auch sicher etwas warten könne. Mit einem Blick nach unten musste ich mich doch tatsächlich kurz vergewissern, dass ich nicht unsichtbar oder winzig klein geworden war. Ich war sogar in gut sichtbaren Farben gekleidet.
Gerade hatte Empörung unterstützt von Ärger die Diskussion mit Anstand in meinem Kopf gewonnen und ich wollte gerade zu einem bissigen Kommentar ansetzen, da betrat die Auszubildende, wahrscheinlich frisch von der Berufsschule kommend, den Laden und wurde von „Chef“ oder auch Gartenzwerg aufgefordert sich um mich zu kümmern.
Beim Anblick Ihrer Haarpracht musste ich schnell einige Stoßgebete zum Himmel schicken in der Hoffnung, dass sie bei anderen Menschen etwas mehr Sinn für Ästhetik walten lässt als bei sich, aber immer noch lieber die Azubine an meinen Haaren als der Gartenzwerg.
Die Kopfmassage beim Haare waschen ließ zumindest hoffen – ja sie kümmerte sich fast schon reizend um mich. Fragte detailliert wie ich mir meinem zukünftigen Haarschnitt denn so vorstelle und rümpfte auch nicht die Nase als ich leicht beschämt zugeben musste, dass ich vor einiger Zeit eine Dauerwelle ausprobiert hatte. Leicht beschämt deswegen, da es mir wirklich nicht stand und „gute“ Friseure so was ja nicht mehr machen…
Während also die Auszubildende meine Aussage nicht weiter kommentierte sondern sich schon mal Schere, Kamm und was man sonst noch so alles braucht zusammenlegte, meinte doch tatsächlich der Gartenzwerg sich über meine Beichte äußern zu müssen und fragte wie man denn überhaupt dazu kommen könne, eine Dauerwelle ausprobieren zu wollen. Leider musste ich während des Haareschneidens meine Brille abnehmen, sonst hätte ich doch zu gerne ausprobiert, ob sich Scheren als Wurfmesser eignen.
Aber wieder sollte das Glück dem Gartenzwerg hold sein denn schon war die Azubine wieder bei mir. An dem Morgen stand wohl das Thema Smalltalk auf dem Stundenplan und sie wollte anscheinend direkt Ihre Erkenntnisse an mir ausprobieren.
1. Thema – Beruf
– Pause -
2. Thema – Urlaub
– Pause -
3. Thema – Wetter
– Pause -
beim 4. Thema half ich ihr dann etwas aber anscheinend bezog sich der Unterricht heute nur darauf ein Thema anzuschneiden…
Ich bin mir aber sicher dass sie in der nächsten Stunde dann auch lernen eine Gespräch am Leben zu erhalten.
Nach nicht ganz einer Stunde Aufenthalt in diesem Friseursalon und einem doch ganz ansehnlichen Haarschnitt kann ich mir aber doch vorstellen diesen Laden erneut zu betreten, mit der Zuversicht dass der Gartenzwerg beim nächsten mal nicht so viel Glück hat und dann Empörung sich mit Ärgern verbündet und gegen Anstand gewinnt, was zu einem verbalen Kampf mit dem Gartenzwerg führen würde. Das klingt doch ganz spaßig…
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•2. Juni 2009 •
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Als ich seinerzeit meinen PKW-Führerschein gemacht habe, habe ich allen Bedenken meiner Mutter zum Trotz auch den Motorradführerschein gleich mitgemacht.
Ich wußte damals schon, dass ich am motorradfahren unglaublich viel Spaß haben würde aber auch dass ich die nächsten Jahren wahrscheinlich nie dazu kommen werde.
Da war es natürlich mehr als geschickt mit meinem Fahrlehrer befreundet zu bleiben (wir treffen uns heute noch mehr oder weniger regelmäßig zum joggen) und so einmal im Jahr krieg ich ihn auch dazu einen Tag für mich zu opfern und mit mir ne Tour zu fahren. Als Fahrlehrer hat er natürlich mehr als nur ein Motorrad, so dass ich auch tatsächlich zum fahren komme.
Naja, zwar hab ich meinen Führerschein schon das ein oder andere Jahr, aber wenn man pro Jahr nur so 1-2 mal zum fahren kommt kann man nicht wirklich von nennenswerter Fahrpraxis sprechen und trotzdem werd ich von Jahr zu Jahr immer besser… *freu*
Abgesehen von ab und an mal Gänge suchen oder versehentlich im Lehrlauf landen, hats diesmal auch wirklich gut geklappt und war wieder wie immer traumhaft schön!!!
Wir sind zu meiner Freude nur über Landstraßen gefahren (Autobahn fahren mit Motorrädern macht einfach keinen Spaß) und es ist immer wieder Wahnsinn zu sehen was die Gegend, in der ich ja schon über 15 Jahre lebe, landschaftlich zu bieten hat. Ich hätte fast alle fünf Minuten anhalten können um ein Foto zu schießen.
Als Sonntagskind hab ich mit meinem Glück auch für wahnsinnes Wetter mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen gesorgt und wenn ich könnte, ich würd sofort wieder auf ein Motorrad steigen.
Aber nur noch zwei Wochen und ich hab wieder die Gelegenheit. *freu*
Abends war ich aber dann doch ziemlich müde und froh dass die Tour vorbei war. Nach mehreren Stunden tut einem (zumindest mir) dann doch alles irgendwie weh, vorallem wenn die Lederkompi etwas knapp sitzt, aber das war es definitiv wert!
Ich kann also jedem zum Motorradführerschein nur raten, natürlich unter der Vorraussetzung dass man nur mit guten Schutzkleidung und entsprechender Vorsicht, Rücksicht und Weitsicht fährt.
Und wenn ihr jetzt überlegt wo man überhaupt so nen Motorradführerschein machen kann: Fahrschule Naase
Veröffentlicht in Unvergessliches, für die Augen
•30. Mai 2009 •
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Falls irgendwer von euch irgendwann mal vorhaben sollte nach Irland zu fahren (oder besser zu fliegen) und ihr seid euch noch nicht so ganz sicher was ihr euch denn auf der grünen Insel überhaupt ansehen und wohin ihr hinfahren sollt, hier ein kleiner Tipp von mir, der wahrscheinlich in kaum einem Reiseführer zu finden sein wird (hoffe ich zumindest denn dann wäre es ja kein Geheimtipp mehr):
Es gibt ein kleines Fischerreistädtchen nördlich von Dublin mit einer Insel genannt Ireland’s Eye direkt von dem Hafen.

Ireland’s Eye
Ein total süßes Nest mit vielen süßes Häusern und netten Cafes und Pubs. Aber das eigentliche Highlight wartet im Hafen…
Nicht nur, dass man von da aus einen tollen Ausblick auf die Insel hat und mit einer Fähre rüber fahren kann, nein ausserhalb des Hafen haben Seehunde ihren Nistplatz und schwimmen auch oft in den Hafen rein um sich da von Touristen oder Einheimischen füttern zu lassen.
Total süß!

Zuerst hab ich mir nur gewundet was die Leute da an der Hafenmauer machen und was da unten auf dem Wasser tollen sein muß… Und dann haben Sandra und ich sie auch entdeckt und konnten uns fast nicht mehr losreissen. Wahnsinnig schöne Tiere und irgendwie ist es doch etwas anderes solche Tiele mal in Freiheit zu sehen. Hätte nicht gedacht, dass Seehunde so weit südlich anzutreffen sind.
Ihr seht, sein Ausflug nach Howth lohnt sich. Nicht nur dass es ein wirklich süßes kleines Städtchen ist, nein man kann mir Glück auf Seehunde in Freiheit sehen. Wahnsinn!
Das war echt ein unvergesslicher Tag!
Veröffentlicht in Foto des Tages, Unvergessliches, Urlaub, für die Augen
•23. Mai 2009 •
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Ich hatte das wahnsinnige Vergnügen die letzten Tage auf der grünen Insel Irland verbringen zu können.
Eine Freundin und ich hatten nur wenige Wocher vorher bemerkt, dass wir doch tatsächlich gleichzeitig Urlaub haben würden, und spontan beschlossen zusammen für einige Tage nach Dublin zu fliegen.
Und da Irland nicht nur für sein grandioses Wetter *lach* sondern auch für seine Pubs berühmt ist, suchten wir jeden Abend eines dieser auf.
Nachdem wir am zweiten Tag sehr viel durch Dublin gelaufen waren um etwas Singtseeing zu betreiben, fanden wir uns abends in dem uns am Abend zuvor empfohlenen Celts ein. (Auf die Geschichte werde ich sicher in einem anderen Beitrag mal näher eingehen)
Der Laden war süß und sehr voll und nach einigem Umsehen fanden wir etwas Platz an einem der hintersten Tische. Wir machten es uns also gemütlichen, quatschen und lauschten der hervorragenden Stimme des Sängers und Gitarrenspielers, der die Gäste mit Livemusik erfreute.
Irgendwann später am Abend, lass es elf Uhr gewesen sein, standen Sandra und ich draussen, rauchten ein Kippchen (auch in Irland ist rauchen in Kneipen verboten) und überlegten schon, uns nach dem ausgetrunkenen Pine auf den Heimweg zu machen, als plötzlich zwei Kerle rauskamen und uns mit „give me five“ begrüßten. Etwas überrascht von dieser Abwechslung kamen wir ins Gespräch und wurden mit den witzigsten Geschichten (leider habe ich auf Grund meiner mangelden Englischkentnisse nicht alles verstanden) unterhalten.
Was als ganz netter Abend begann sollte als toller Abend enden.
Kaum dass ich mich versah war es schon zwölf Uhr und wir wurden mehr als unsanft darauf hingewiesen dass das Celts jetzt schließen würde, aber keiner von uns vieren wollte den Abend schon beenden.
Also zeigten uns Greg (der anscheinend von der Arbeit aus direkt ins Pub gegangen war, denn er hatte immernoch seinen Anzug an) und Daniel (der reden konnte ohne aufzuhören und einen super Alleinunterhalten abgeben würde) einen ganz netten Nachtclub nur wenige Meter weiter.
Gut, Sandra und ich kamen uns anfangs etwas underdressed vor, da wir uns weder sonderlich aufgebrezelt hatten noch einen Mini trugen, wie alle anderen weiblichen Gäste. Dafür waren wir wohl die einzigen Mädels in dem Laden, und das behaupte ich jetzt ohne groß auftragen zu wollen, die einigermaßen gut tanzen konnten.
Greg und Daniel waren ganz aus dem Häuschen und sollten nicht die einzigen bleiben die gerne mit uns tanzen wollten, aber die einzigen denen wir etwas Aufmerksamkein geschenkt haben.
Es war ein wirklich toller Abend, ich habe selten so gelacht und mich so amüsiert!
Natürlich hätten sich beide wahrscheinlich gefreut hätten wir Ihnen auch nachdem der Nachtclub schloss (und wieder hatte ich nicht gemerkt wie schnell die Zeit vergangen war. Es war schon Ca vier Uhr morgends) weiterhin Gesellschaft geleistet, aber die Freude mußtet wir Ihnen dann doch verwehren.
Dies war einer der schönsten Abende während unserer fünf Tage in Dublin, nur schade dass ich meine Kamera nicht dabei hatte…
Veröffentlicht in Unvergessliches, Urlaub
•17. Mai 2009 •
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Erst vor kurzen durfte ich den Kleidungsstil beutesuchender Mittzwanziger im Großrevier – also in einer Discotek – beobachten und von einigen Exemplaren war ich doch merklich beeindruckt – und das meine ich nicht zwingend im positiven Sinne.
Es ist durchaus bemerkenswert in welcher Kleidung einige Männer auf Beutefang gehen.
An Muskelshirts oder männeruntypischen Farben wie Rosa oder Pink muß man sich ja heutzutage gewöhnen aber in letzter Zeit scheint der Trend doch ein ganz anderer zu sein:
Es ist zu beobachten dass Männer anscheinend die lokalen Temperaturbedingungen bei Ihrer Kleidungswahl völlig ignorieren und trotz sehr hohen Gradzahlen in Diskoteken mit Pullover und Kravatte bzw. Jacke und Schal zu finden sind. Während also andere froh sind nur ein T-Shirt tragen zu können, beweisen andere ihre Coolnes in dem sie sich jetzt schon auf die nächste Eiszeit vorbereitet haben. Dazu möchte ich bemerken dass die Zimmertemperatur bei gefühlten 40° lag.
Ein gewisses Modebewußtsein ist natürlich wünschenswert und notwendig, bleibt nur die Frage ob dies zwingend von einem Hitzeschlag begleitet werden muß…
Aber paarungsbegierige Mittzwanziger zeigen ja in den seltensten Fällen viel Verstand bei der Kleidungswahl…
Demnächst werde ich aber an dieser Stelle auch gerne auf den Kleidungsstiel paarungsbereiter Frauen Anfang Zwanzig eingehen – nicht dass sich die Männer hier noch diskriminiert fühlen
Veröffentlicht in Alltägliches, Sinnfreies, für die Augen
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